Universitatea Babeș-Bolyai
EUTOPIA
Eutopia | Universitatea Babeș-Bolyai, Cluj-Napoca

Vernetzte Gemeinschaften (Connected Communities – CC)

Die Vernetzten Gemeinschaften (CCs) stehen im Zentrum des EUTOPIA-Ansatzes zur Wissensentwicklung und zum Austausch im Rahmen der EUTOPIA MORE Erasmus+ European University-Initiative (2022–2026). Sie bauen auf den Erfahrungen und Ergebnissen der ehemaligen Vernetzten Lerngemeinschaften (Connected Learning Communities, CLCs) und Vernetzten Forschungsgemeinschaften (Connected Research Communities, CRCs) auf, die in der Pilotphase des EUTOPIA-Projekts (2019–2022) entwickelt wurden.

Was sind vernetzte Gemeinschaften?

CCs sind integrierte thematische Netzwerke, die Lehrende, Forschende und Studierende der EUTOPIA-Mitgliedsuniversitäten zusammenbringen. Ihr Ziel ist es, bei Lehr- und Forschungsaktivitäten zwischen den Standorten zusammenzuarbeiten.

Diese Gemeinschaften erzwingen keine Veränderungen, sondern verstärken bereits bestehende Praktiken, fördern Lernen und Forschung auf Basis realer Herausforderungen, indem sie Verbindungen zwischen Universitäten auf europäischer Ebene schaffen. CCs unterstützen EUTOPIAS Vision von Offenheit, Zusammenarbeit und dem Abbau traditioneller Barrieren in der Wissenschaft.

Hauptaktionsrichtungen

  • Verbindung des akademischen Bereiches mit der Gesellschaft:
    • CCs behandeln Themen und Herausforderungen, die für die Gesellschaft relevant sind, und beziehen Akteure aus verschiedenen Bereichen – Wirtschaft, öffentlicher Sektor, Kulturorganisationen und andere Interessierte –
  • Integrierte Lehre und Forschung:
    • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kombinieren ihre Erfahrungen in Bildung und Forschung, um neue Kooperationsmodelle zwischen den Campussen zu testen.

Diese Aktivitäten haben eine nachhaltige Wirkung, die über das individuelle Niveau der beteiligten Lehrenden und Studierenden hinausgeht.

  • Inklusion:
    • CCs fördern den offenen Zugang zu Lernaktivitäten und nutzen flexible und hybride Formate, um ein vielfältiges Publikum von Lernenden aller Partneruniversitäten einzubinden.

Wie entstehen die CC-s?

Basierend auf gemeinsamen Kriterien nominieren EUTOPIA-Mitgliedsuniversitäten Leiter/innen für die neuen Connected Communities.

Dies sind Lehrende oder Forschende der Universitäten der Allianz, die motiviert sind, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die an ähnlichen Themen an anderen Institutionen arbeiten.

In der sogenannten Inkubationsphase bewegen sich der Leiter und die ausgewählten Partner schrittweise von der einfachen Ressourcenverteilung hin zur tatsächlichen Umsetzung gemeinsamer Lern- und Forschungsaktivitäten mit Unterstützung des EUTOPIA-Zentralteams.

Langfristige Ergebnisse und Auswirkungen

Der Inkubationsprozess bringt eine Reihe wichtiger Vorteile mit sich:

  • Entwicklung transnationaler Lernformate für Studierende (Bachelor, Master, Promotion);
  • internationale Bekanntheit der Teilnehmer/innen;
  • gemeinsamer Zugang zu Ressourcen, Daten und Infrastruktur;
  • Förderung des forschungsbasierten Lernens;
  • Erhöhung der Synergie und Komplementarität zwischen den Lehraktivitäten;
  • gemeinsame Teilnahme an nationalen oder internationalen Projekten und Förderungen;
  • umfangreiche wissenschaftliche Publikationen und Kooperationen.

Nach dieser Etappe kann jede Gemeinschaft eine oder mehrere Richtungen wählen, um die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten sicherzustellen, wie zum Beispiel:

  • Integration in bestehende akademische Programme,
  • Entwicklung gemeinsamer Diplome oder Kurse,
  • Fortsetzung der Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten, mit dem Ziel, Innovationen in Bildung und Forschung auf europäischer Ebene zu fördern.

🔗 Für weitere Informationen sowie um die Mitglieder und Aktivitäten von Connected Communities kennenzulernen, besuchen Sie bitte den folgenden Link:

👉 https://eutopiauniversity.eu/englishversion/educationalmodel